Inflation berechnen nach Landesindex der Konsumentenpreise (LIK)
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Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) misst die Preisentwicklung der von Schweizer Haushalten konsumierten Waren und Dienstleistungen. Er wird monatlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnet.
Die Kaufkraft gibt an, wie viele Waren und Dienstleistungen man mit einem bestimmten Geldbetrag erwerben kann. Durch die Inflation sinkt die Kaufkraft des Geldes im Laufe der Zeit – für denselben Betrag bekommt man weniger.
Der LIK ist der offizielle Indikator für die Preisentwicklung in der Schweiz. Er wird monatlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnet und misst die Teuerung anhand eines Warenkorbs mit rund 100'000 Preisen.
| Jahr | LIK-Index | CHF 100 von damals entspricht heute |
|---|---|---|
| 1950 | 21.2 | CHF 505 |
| 1970 | 31.5 | CHF 340 |
| 1990 | 58.4 | CHF 183 |
| 2000 | 92.6 | CHF 116 |
| 2010 | 96.7 | CHF 111 |
| 2020 | 100.0 | CHF 107 |
Basis: Dezember 2020 = 100, Werte gerundet
Die Jahresinflation in der Schweiz lag 2024 bei 1.1%. Im langjährigen Vergleich ist die Schweizer Inflation sehr tief – der Durchschnitt seit 1950 beträgt etwa 2.3% pro Jahr.
Dieser Rechner verwendet monatliche Daten ab 1921. Für noch ältere Zeiträume (ab 1914) existieren nur Jahresdurchschnitte.
Der Index ist so normiert, dass der Wert im Dezember 2020 genau 100 beträgt. Ein Index von 107 bedeutet, dass die Preise 7% höher sind als im Dezember 2020.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat das Ziel, die Preisstabilität zu gewährleisten. Sie definiert Preisstabilität als eine Jahresinflation unter 2%. Im internationalen Vergleich ist die Schweiz eines der Länder mit der tiefsten Inflation.
Der HVPI ist ein EU-weit standardisierter Index für internationale Vergleiche. Der LIK ist der nationale Index der Schweiz und berücksichtigt schweizspezifische Konsumgewohnheiten besser.